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Review: The Walking Dead #2 – Ein langer Weg

Endlich habe ich ihn gelesen, den zweiten Teil der schier unendlichen Zombiesaga von Robert Kirkman. Bewusst habe ich auf die Hardcover-Varianten verzichtet, weil es schon fast 20 Ausgaben zu dem Zeitpunkt gab, als ich noch mitten in den Anfängen der Serie war. Wie man aber sieht, hat sich das Warten gelohnt.

Im ersten Teil (Review: Gute alte Zeit), konnten wir bereits miterleben, welche Ausmaße die Katastrophe bereits angenommen hat. Rick, Sheriff von Beruf, lag für einige Zeit im Koma und musste schmerzlich feststellen, dass die Welt sich stark verändert hat. Der zweite Teil knüpft nahtlos – und auch ohne großes Vorwort an den Geschehnissen an. Die große und faszinierende Reise geht endlich weiter!

Der Klappentext von The Walking Dead #2

Die Fortsetzung der erfolgreichen Zombie-Saga von Image-Comics! Rick Grimes ist wieder bei seiner Familie. Aber die Umstände sind alles andere als glücklich. Man haust mehr schlecht als recht im Wohnwagen und ein paar Zelten und der Winter naht. Als Rick den Aufbruch in andere Breiten vorschlägt, macht ihm sein alter Partner Shane einen Strich durch die Rechnung. Meisterhaft vermittelt Robert Kirkman das Gefühl der Unsicherheit und permanenten Bedrohung, das die kleine Gruppe um Grimes beherrscht. Und er platziert ihnen immer neue Stolpersteine auf dem langen Weg ins Ungewisse … 2005 nominiert für zwei Eisner Comic Industry Awards: Charlie Adlard als »Best Penciller/Inker« und Tony Moore als »Best Cover Artist«.

Details über diesen Comic

Erscheinungsdatum: 16.11.2015 bei Cross Cult
Seiten: 156
Format: SC
Autor: Tony Moore, Robert Kirkman, Charlie Adlard
Preis: 8,99 €

Mein Fazit

Die Zombiereihe ist nach wie vor ein Muss für jeden, der Comics liest. Auch im zweiten Teil geht es rasant weiter, denn aus einem vermeintlich sicheren Zufluchtsort, wird ein großer Alptraum mit gefährlichen Gefahren. Zwar versucht die Gruppe Überlebender stets zusammenzubleiben, aber selbst kleine, menschliche Fehler können fatal enden und den Tod bedeuten. Doch nicht nur das. Das Weihnachtsfest wurde, ohne große Worte darüber zu verlieren, ausfallen gelassen und die Nahrung wird knapp. Bei einem Jagdausflug geschieht es dann. Ein großes Unglück, das auch seine gute Seite hat. Findet die Gruppe endlich einen Ort, den sie „Zuhause“ nennen können?

Glaubhafte und individuelle Charaktere, wahnsinnig schöne Zeichnungen, die sich perfekt in die meisterhafte Story einreihen. Ja, ich war wirklich traurig, als ich dieses Heft beendet habe und freue mich, auf einen baldigen dritten Teil. So gern hätte ich jetzt mit Spoilern um mich geworfen, denn was der Leser gemeinsam mit den Charakteren erlebt, darüber muss man einfach sprechen. Neben den dramatischen Szenen kristallisiert sich inzwischen auch immer mehr heraus, dass Kirkman es weniger auf blutige Action abgesehen hat, sondern es sich viel mehr um ein außergewöhnliches, soziales Experiment handelt. Dieses Experiment, was er im Vorwort des ersten Bandes angesprochen hat, soll im Grunde deutlich machen, wie sehr sich Menschen wandeln können, wenn sich die gewohnten Lebensumstände plötzlich verändern und es um das Überleben geht.

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Endlich habe ich ihn gelesen, den zweiten Teil der schier unendlichen Zombiesaga von Robert Kirkman. Bewusst habe ich auf die Hardcover-Varianten verzichtet, weil es schon fast 20 Ausgaben zu dem Zeitpunkt gab, als ich noch mitten in den Anfängen der Serie war. Wie man aber sieht, hat sich das Warten gelohnt. Im ersten Teil (Review: Gute alte Zeit), konnten wir bereits miterleben, welche Ausmaße die Katastrophe bereits angenommen hat. Rick, Sheriff von Beruf, lag für einige Zeit im Koma und musste schmerzlich feststellen, dass die Welt sich stark verändert hat. Der zweite Teil knüpft nahtlos - und auch ohne großes…

The Walking Dead #2 - Ein langer Weg

Story
Zeichnungen

Wahnsinn!

Der zweite Band der wohl besten Comicreihe aller Zeiten macht genau da weiter, wo der Erste aufgehört hat. Ein Pflichtkauf für jeden Comicleser!

Leseprobe

Über Patrick

Patrick
... liebt Comics, mag Superhelden - insbesondere den Silver Surfer, würde bei einer Zombie-Epidemie länger als 30 Tage überleben und behandelt seine Hefte wie rohe Eier

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